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TARGET-RegisterTNF-alpha-Inhibitoren weiter auf Platz 1 der Therapien mit Biologika und Small Molecules

08.11.2023Ausgabe 6/20231min. Lesedauer

Die TNF-alpha-Inhibitoren (TNFi) Infliximab und Adalimumab führen laut Daten des deutschen TARGET-Registers weiterhin die Liste der fortgeschrittenen Therapien bei CED an.

Bis Januar 2023 wurden in das Register, in dem der Einsatz von Biologika und Small Molecules untersucht wird, Daten von 1.225 CED-Patienten eingepflegt und analysiert: 811 Patienten mit Morbus Crohn (MC), 433 mit Colitis ulcerosa (CU) und 10 mit Colitis indeterminata (CI). Die Patienten waren zu Beginn im Schnitt 47 (MC), 49,4 (CU) bzw. 30 Jahre alt (CI). Die Krankheitsdauer betrug im Median 10 Jahre (MC) bzw. 7 Jahre (CI, CU). 43,6% der MC-Patienten hatten bereits eine Darmresektion in der Vorgeschichte (CI: 10%, CU: 4%), 18,3% der MC-, 12,3% der CU- und 42,9% der CI-Patienten waren in den letzten 12 Monaten vor Einschluss in das Register hospitalisiert worden.

30,8% der Register-Patienten wurden mit Infliximab behandelt und 27,5% mit Adalimumab. In der Verordnungshäufigkeit folgten Vedolizumab (22,5%) und Ustekinumab (16,5%). Nur einen geringen Anteil hatten Golimumab (1,7%) und Januskinase-Inhibitoren (1%). 24-Monats-Follow-Up-Daten, die bei 114 Patienten vorliegen, zeigen einen Anstieg von Ustekinumab-Therapien durch Wechsel der Medikation bis auf 21,9%.

Quelle
  • Plachta-Danielzik S et al.: TARGET Register: Biologika- und Small Molecules-Register für Patient:innen mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen in Deutschland – Registerdesign und erste Ergebnisse. DGVS 2023, Abstract KV063,

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