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Fall-Kontroll-StudieAtherosklerose – Risikofaktor für CED

01.02.2024Ausgabe 1/20241min. Lesedauer

Hinweise für einen Zusammenhang zwischen atherosklerotischen Erkrankungen und einem erhöhten Risiko für die Entstehung einer CED gibt es bereits seit längerer Zeit. Neue schwedische Registerdaten unterstreichen die mögliche Bedeutung der Atherosklerose als Risikofaktor.

1,3-fach erhöhtes CED-Risiko bei atherosklerotischer Erkrankung

In der Fall-Kontroll-Studie wurden Daten von 56.212 CED-Patienten und 531.014 Kontrollpersonen ausgewertet. Bei 2.334 CED-Patienten (4,2%) und 18.222 Kontrollpersonen (3,4%) lagen frühere Diagnosen atherosklerotischer Erkrankungen vor. Aus der höheren Prävalenz in der CED-Gruppe wurde ein 1,3-fach (95% CI=1,24–1,37) erhöhtes CED-Risiko bei Vorliegen einer atherosklerotischen Erkrankung errechnet.

Höheres Risiko für MC sowie CU

Statistisch signifikante Risikoerhöhungen bestanden sowohl für MC als auch CU – unabhängig davon, ob die Erkrankungen bereits in jungen Jahren (40–59 Jahre) oder später auftraten. 6–12 Monate vor einer CED-Diagnose zeigte sich der Einfluss atherosklerotischer Ereignisse am deutlichsten. Aber auch im Zeitraum ≥ 5 Jahre vor der Diagnose waren atherosklerotische Erkrankungen mit einem erhöhten CED-Risiko assoziiert. Besonders deutlich waren die Risikoerhöhungen bei Patienten mit zwei oder mehreren atherosklerotischen Ereignissen.

Quelle
  • Faye AS et al.: Atherosclerosis as a Risk Factor of Inflammatory Bowel Disease: A Population-Based Case-Control Study. Am J Gastro enterol 2023, epub October 9; doi.org/10.14309/ajg.0000000000002502

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