Logo: CEDGuide

KognitionKognitive Defizite und aktive CED – ein bidirektionaler Zusammenhang

06.07.2026Ausgabe 3/20261min. Lesedauer

Aus retrospektiven Studien gibt es Hinweise, dass bei CED ein erhöhtes Demenzrisiko besteht. US-Wissenschaftler haben jetzt in einer Studie bei 356 älteren CED-Patienten (60–89 Jahre, im Median 70 Jahre, 60% mit Morbus Crohn), 42% von ihnen mit kognitiven Defiziten bei der Eingangsuntersuchung, einen bidirektionalen Zusammenhang beobachtet:

  • Ein symptomatisch aktiver CED bei Studienbeginn war mit einer signifikanten Verschlechterung des kognitiven Testscores (Montreal Cognitive Assessment, MoCA) beim Follow-up nach einem Jahr verbunden (aOR 3,01; 95% CI: 1,20–7,50).
  • Defizite in der Gedächtnisdiagnostik bei Studienbeginn – sog. „delayed recall“, eine Subdomäne des MoCA – wurde mit einer symptomatisch aktiven CED beim Follow-up assoziiert (aOR 2,22; 95% CI: 1,10–4,47).
Quelle

(ID:50875533)