Literatur-ReviewIntestinaler Ultraschall kann langfristigen Therapieerfolg bereits in den ersten Monaten vorhersagen
Intestinaler Ultraschall (IUS) hat sich beim CED-Management als einfache, nicht-invasive Methode zur Beurteilung der Krankheitsaktivität etabliert. Auch zur Vorhersage des langfristigen Therapie-Ansprechens, innerhalb weniger Wochen nach Behandlungsbeginn, kommt IUS infrage. Die prognostische Aussagekraft der Methode 4–8 oder 12–16 Wochen nach Therapiebeginn bestätigt ein aktueller systematischer Literatur-Review. In der gepoolten Datenanalyse bei Patienten mit Morbus Crohn (MC) unter Therapie mit Tumornekrosfaktor-alpha-Inibitoren (TNFi) erwies sich eine Abnahme der Darmwanddicke (BWT) ≥ 25% in den ersten Monaten nach Therapiebeginn als bester Vorhersageparameter für eine langfristig gute Response.