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Ausgabe 5/2025

LebensqualitätJeder dritte CED-Patient von moderaten bis schweren physischen oder psychischen Einschränkungen betroffen

24.11.2025
Ausgabe 5/2025
2 min. Lesedauer

Fast jeder dritte CED-Patient weltweit hat nach eigenen Angaben eine eingeschränkte Lebensqualität durch mittelgradige bis schwere körperliche, psychische oder soziale Limitationen. Das hat ein Literaturreview von 17 Publikationen mit insgesamt 7.897 erwachsenen CED-Patienten aus 17 Ländern ergeben. Patienten mit Morbus Crohn (36,9%) waren etwas häufiger betroffen als Patienten mit Colitis ulcerosa (30,8%). Mit zunehmender Krankheitsaktivität nahmen die Prävalenzen zu.

Morbus Crohn (MC)Meta-Analyse zur Placebo-Response in Biologika-Studien

24.11.2025
Ausgabe 5/2025
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Der Placebo-Effekt ist in kontrollierten klinischen Arzneimittelstudien höchst relevant, aber aufgrund seiner Komplexität schwer einzuschätzen. Das verdeutlichen die Ergebnisse einer Meta-Analyse von Placebo-kontrollierten Studien zur Wirksamkeit von Biologika bei moderatem bis schwerem MC mit individuellen Patienten-bezogenen Daten. Sie zeigen, dass neben dem „echten“ Placebo-Effekt, der mit Umgebungs- und psychosozialen Faktoren erklärt wird, viele weitere Faktoren wie Phänotyp der Erkrankung, Krankheitsschwere sowie vorausgegangene und begleitende Therapien die Placebo-Response beeinflussen.

Perianaler Morbus CrohnUstekinumab: günstige Option nach Versagen der anti-TNFi-Therapie

24.11.2025
Ausgabe 5/2025
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TNF-alfa-Inhibitoren sind die Standardtherapie bei Patienten mit perianalem Morbus Crohn (MC). Allerdings ist das Ansprechen oft ungenügend und sind Rezidive häufig. Welche Therapie ist in dieser Situation empfehlenswert: der IL-12/23-Inhibitor Ustekinumab, Vedolizumab oder eventuell ein weiterer TNFi? In einer retrospektiven Kohortenstudie wurden verschiedene Zweit- und Drittlinien-Biologikatherapien direkt miteinander verglichen. Diesen Daten zufolge scheint Ustekinumab in dieser Situation am effektivsten zu sein.